How to Workshop - Teil 2/3: Durchführung
Stunden vergehen, alle reden, niemand sagt was?
Hier verrate ich Ihnen einige meiner Erfolgsfaktoren für gelungene Workshops.
Teil 1 von 3: Vorbereitung
Teil 2 von 3: Durchführung
Teil 3 von 3: Nachbereitung
Sie allein haben es in der Hand
Gehen Sie am Tag zuvor nochmal alles durch (Wen habe ich eingeladen? Welche Erwartungen habe ich? Was will ich mit dem Meeting erreichen?) und seien Sie mind. 15 Minuten vor Beginn des Workshops an Ort und Stelle.
Bleiben Sie souverän. Bleiben Sie präsent. Seien Sie den Teilnehmern ein Vorbild.
Agenda und Ablauf
Klären Sie mit den Teilnehmern zu Beginn des Workshops die Agendapunkte und die dafür vorgesehenen Zeiten. Nehmen Sie Verbesserungsvorschläge, Einwände oder zusätzliche Themen der Teilnehmer in die Agenda auf oder notieren Sie sie auf einem eigens dafür vorbereiteten Flipchart.
Planen Sie Medienwechsel ein. Vor allem, wenn es um kleinteilige Themen geht, bei denen nicht immer alle Teilnehmer gleichermassen involviert sind.
Überraschende Aktionen bringen überraschend oft gute Ergebnisse.
Werkstatt
Workshops zeichnen sich aus durch Interaktion, gegenseitiges Lernen und die gemeinsame Arbeit an einem Thema. Halten Sie sich in der inhaltlichen Gestaltung deshalb fern von Frontalpräsentationen. Bringen sie die Spezialisten an einen Tisch, erlauben Sie den Austausch von Gedanken und den Blick über den Tellerrand.
Moderation
Ein Moderator sorgt dafür, dass auch wirklich die Punkte besprochen werden, die Sie sich vorgenommen hatten, er kann Konflikte entschärfen und auf die Zeit achten.
Hin und wieder kommt es während eines Meetings zu kollektiven Rauschzuständen, in denen euphorisch Entscheidungen getroffen werden, die sich zwei Tage später als völlig unbrauchbar herausstellen. Hier kann der nüchterne Blick eines Moderators „von aussen“ sehr hilfreich sein.
Dokumentation
Denken Sie als Workshop-Initiator erst gar nicht daran, das Treffen selbst zu dokumentieren. Organisieren Sie jemanden, der das für Sie erledigt.
In manchen Workshops kann es sinnvoll sein, statt des üblichen Protokolls bereits ein „richtiges“ Projektdokument zu verfassen. Besprechen Sie das vorab mit den Teilnehmern und binden Sie die Erstellung des Dokuments in den Verlauf des Workshops ein.
Halten Sie geklebte Punkte, sortierte Kärtchen und vergnügte Teilnehmer fotografisch fest.
Kommunizieren Sie Action Items
Wenn Sie das Meeting am Ende zusammenfassen, sorgen Sie dafür, dass die To Do’s für jeden Teilnehmer klar verständlich kommuniziert werden und auch in den Minutes (z.B. in einer gesonderten Liste) aufgeführt sind. Sorgen Sie dabei für eine direkte, aktivierende Sprache und konkrete Formulierung.
Dran denken!
Machen Sie Pausen.
Sorgen Sie für frische Luft und gute Stimmung.



