Marketing mit Webinars

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Vergangene Woche nahm ich an einem Webinar des US-amerikanischen Unternehmens HubSpot teil. Das Thema: How to Use Social Media To Build Your Brand.

Im Vorfeld
Die Einladung zum Webinar erhielt ich per Newsletter-Email. Ein Link verwies mich auf die Website, auf der ich mich anmelden konnte. Dabei wurden einige unkritische Angaben zu Firma, Position etc. abgefragt und ich erhielt eine Bestätigungsemail. Kosten fielen keine an, das Webinar war gratis. Etwa eine Stunde vor der Veranstaltung wurde noch ein kleiner Reminder geschickt: „Gleich geht’s los.“ Nicht zu vergessen: Jede Menge Tweets. Nicht von den Veranstaltern, sondern von den Teilnehmern selbst.

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Währenddessen
Das Webinar wurde über die Infrastruktur des Anbieters Vcall gehostet und der Zugriff war sehr einfach durch Klick auf einen Link möglich. Gezeigt wurden die Slides der Präsentation, den Sprecher hörte man via Audioübertragung. Ich fand es sehr vorteilhaft, dass es keine Kamera gab, so konnte man sich gut auf die Inhalte konzentrieren.
Die Präsentation dauerte etwa 50 Minuten. Danach wurden Fragen der Teilnehmer beantwortet, die währenddessen via Twitter oder Email bei den Veranstaltern eingegangen waren.

Follow-up
Einige Stunden nach der Veranstaltung erhielt ich eine Follow-up-Email mit einem Verweis auf die Möglichkeit zum Download der Präsentation (inkl. Audio möglich) und die Einladung, etwaige Fragen zum Thema im entsprechenden Forum zu posten. Das war’s. Kein Spam.

Fazit
„Was nichts kostet, ist nichts wert“, so denkt man häufig bei Veranstaltungen wie dieser. Und natürlich wurden die Produkte und Dienstleistungsangebote von HubSpot während des Webinars angesprochen. Das allerdings nur auf wenigen Slides, es wurde kein großes Aufsehen darum gemacht. Es ging um die Vermittlung von Wissen, das durch viele Beispiele anschaulich präsentiert wurde. Der Sprecher war weder belehrend noch fehlerfrei – und das war perfekt. Ganz abgesehen von der angenehm unaufdringlichen Vor- und Nachbereitung des Events.
Absolut überrascht war ich jedoch von dem steten Strom an Kommentaren und Informationen, die während des Webinars via Twitter von den Teilnehmern gesendet wurden: Zitate, Empfehlungen, Fragen, etwa 40 Stück innerhalb von fünf Minuten, keine einzige negativ, alle versehen mit @hubspot. Besser kann Online Reputation nicht stattfinden.



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