Veranstaltungen dokumentieren: Von Vielen für Viele

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Um eine geschäftliche Veranstaltung zu dokumentieren, können Sie die gezeigten Präsentationen zum Download anbieten, Interviews mit den Rednern führen oder Texte darüber schreiben. Richtig interessant wird es jedoch, wenn Sie die Teilnehmer bitten, selbst aktiv zu werden. Wir haben das im Rahmen eines mehrtägigen Events einmal ausprobiert.

Eine Handvoll der 150 Teilnehmer wurde vom Organisationsteam ausgewählt, angesprochen und mit leicht zu bedienenden, handlichen Videokameras ausgestattet (wir verwendeten diese). Während der Veranstaltung sollten sie ihre Eindrücke festhalten, andere Teilnehmer einzeln oder im Gespräch interviewen, eine Zusammenfassung der Workshops und Meetings geben etc.
Um eine möglichst breite Auswahl an Videos zu erhalten, wurden die Kameras nach einer Weile an andere Teilnehmer weitergegeben; so befanden sich insgesamt zehn Geräte im (kontrollierten) Umlauf.

Die Videos wurden gesammelt, unbearbeitet und nahezu in Echtzeit auf der Konferenz Website zur Verfügung gestellt. Dort war das Feedback super und die Videos wurden vor allem von den Leuten genutzt, die selbst nicht teilnehmen konnten oder sich über das Meeting informieren wollten.

„Grassroot Journalism“ zur Dokumentation einer Veranstaltung zu nutzen mag aufwendig erscheinen, die Vorteile liegen jedoch auf der Hand:

  • Differenzierte Inhalte (jeder “Journalist” hat eine andere Herangehensweise)
  • Authentizität (echtes Feedback von echten Teilnehmer)
  • Teamentwicklung (Kollegen interviewen Kollegen, man ist unter sich)
  • Integration (Teilnehmer kommen schneller miteinander ins Gespräch)
  • Spaß (am Filmen, Ausprobieren, von anderen gefilmt werden – dadurch behält man die Veranstaltung sehr gut im Gedächtnis)

Kommentare

  1. [...] April 2008 stellte man mir während einer Konferenz eine gute [...]



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